Skalierung

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Beschreibung

Skalierung (Computergrafik). In der Computergrafik und digitalen Bildbearbeitung bezeichnet Skalierung die Größenänderung eines digitalen Bildes, wobei zwischen Raster- und Vektorgrafiken unterschieden wird. Bei der Skalierung von Rastergrafiken wird deren Bildauflösung geändert. Das heißt, dass aus einer vorgegebenen Rastergrafik ein neues Bild mit einer höheren beziehungsweise niedrigeren Anzahl von Bildpunkten (Pixeln) erzeugt wird. Bei der Skalierung einer Vektorgrafik hingegen werden vor der Rasterung die Koordinaten der grafischen Primitiven, aus denen sich die Vektorgrafik zusammensetzt, verändert. Die Skalierung von Bildern findet zum Beispiel Anwendung in Webbrowsern, Bildbearbeitungsprogrammen, Bild- und Dateibetrachtern, Softwarelupen, bei der Erzeugung von Vorschaubildern oder bei der Ausgabe von Bildern auf Druckern sowie beim Digitalzoom und der Ausschnittvergrößerung. Im Gegensatz zur verlustfreien Skalierung von Vektorgrafiken ist die Skalierung von Rastergrafiken in der Regel mit einem sichtbaren Qualitätsverlust verbunden. Vom Standpunkt der digitalen Signalverarbeitung ist die Skalierung von Rastergrafiken ein Beispiel für die Abtastratenkonvertierung, die Umwandlung eines diskreten Signals von einer Abtastrate (hier der örtlichen Abtastrate) in eine andere.

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